Dienstag, 4. Oktober 2011

$$$ Talk


Unermuedlich wurde in den letzten drei Wochen in unserem kleinen Marktforschungs-Center gearbeitet: Preise wurden erhoben, Marktstudien erstellt, Statistiken durchforstet. Meine beiden Mitarbeiter sehen abgearbeitet aus, halten aber weiterhin durch: Stephan plant einen weiteren Biersorten-Vergleich, der Sohnematz unseres Vermieters kaut sich tapfer durch die Gummibaer-Tuetchen.
Ein erstes Ergebis unserer Studien zeigt folgenden wohlausgewogenen Warenkorb:
Essen & Trinken
Kentucky Fried Chicken: 1 kleine Pepsi und ein kleine Portion Fritten: 1,20 $
1 frische Ananas: am Stueck auf dem Markt: ca 20 bis 40 Cent. Vom Strassenhaendler liebevoll geschaelt und in Stuecke gehackt, mit Staebchen zum essen versehen:  0,6 $ - 1 $
0,5 Liter Trinkwasser (abgepackte Plastikflasche): eine Flasche im Restaurant 50 – 60 Cent;  12 Flaschen im Laden kosten 2$
1 kleines Baguette-Brot: 20-40 cent
1 Kleine Tuete importierter Haribo-Gummibaerchen: 1,50 $
1 Paket importierter Leibnitz Butterkekse: 2,55 $
1 Paket importierter Walker-Shortbread Kekse: 3,50 $
1 Pakte Kekse, vor Ort oder im Nachbarland produziert: 0,80 - 2 $
1 Baguettebrot, gefuellt mit Fleisch und Gemuese, vom Strassenhaendler auf die Hand:  0,5 $
Abgepackte Schnitt-Wurst (German Style) ca 3- 4 $ pro 100 Gramm;
Importierter Havarti-Kaese 200 gr: 4,50 $
Eine Frische Kokosnuss am Strassenrand aufgehackt und zum Trinken mit Stohhalm gereicht: 0,5 $
1 Dose Bier im Supermarkt: 0,5 - 0,7 $; 1 Dose/ Flasche Bier im Restaurant ca 1 $
Einmal essen gehen Stephan und ich in einem ortsueblichen Lokal mit 2 Gerichten, 2 BIer, Cola und Wasser: ca 6-8 $
Junk-Food satt mit Huehnchen, Cola, Wasser und Fritten: ca 15 Dollar
Fuer Essen und Lebensmittel rechnet unser Buero 1$ pro Tag und Person fuer ihre Patenkinder.

Drumherum
Ein Liter Super-Benzin ca 1,30 $
Eintritt Kino im schicken neuen Cineplex, Phnom Penh Mitte: 4 $
Cola dazu (kleine Groesse 0,5L) 0,75$
T-Shirt auf dem Markt : importiert 5 $, Kambodscha-made 2$
Busfahrt nach Angkor Watt (314 KM, 6,5 Stunden) oder Saigon (250 KM, 7 Stunden wg. Grenze und Fluss-Faehre) zwischen 4 und 11 Dollar, je nach Komfort-Klasse und vorhandener Klima-Anlage;
Eine TukTuk Fahrt in der Stadt: 2 Dollar fuer erkennbar kurze Strecken (bis 2 KM), 3-4 Dollar fuer die fuer uns uebliche Strecke von ca. 3-4 KM in die Innenstadt.

Einkommen:
Ein Lehrer auf dem Land: 60 - 80 $ je Monat
Ein Lehrer in der Stadt: 100 - 130 Dollar je Monat (das Leben in Phnom Penh ist fast doppelt so teuer wie auf dem Land wurde uns gesagt)
EIn faires Gehalt auf dem Land (nur bei einer Anstellung in einem Entwicklungshilfe-Projekt), das eine Familie ernaehren kann und auch etwas Sparen fuer Alter & Krankheit beinhaltet: 130 Dollar. 
Textilfabrik-Arbeiter: 70 - 130 $ je Monat, je nach Arbeit und moeglichen Ueberstunden
Ingenieur mit Studium: bis 500 Dollar je Monat
Internationales Unternehmen, grosses Gehalt, richtig grosse Kohle, der Traum: 1.500 bis 3.000 $ je Monat
30% der Bevoelkerung lebt von weniger als 30 Dollar je Monat


Schule:
Die Schulbildung ist eigentlich kostenlos. Schulpflicht besteht eigentlich bis zur 9ten Klasse. Aber die zusaetzlich anfallenden Kosten fuer Schulkleidung, Lehrmaterial, Transport zur Schule etc. veranlassen insbesondere Familien auf dem Land, ihre Kinder (insbes. die Maedchen) nach der 6ten Klasse von der Schule zu nehmen. Zudem ist es hier vollkommen ueblich und selbstverstaendlich, neben der Schule noch stundenweise Zusatz-Unterricht (Nachhilfe) zu erhalten. Das ist nichts anderes ist als ein Aufbessern der Lehrergehalte bzw. sind das indirekte Schulgebuehren.

Wohnen:
Zur Miete wohnen ist unueblich in Kambodscha, man versucht irgendwie bei der Familie unterzukommen. Wenn gemietet werden muss: Dachkammer in Phnom Penh ca 15 - 30 Dollar je Monat. Wir zahlen fuer unseren dritten Stock 250 Dollar je Monat (koennen aber nicht abschaetzen, wie gross der Touristen-Aufschlag auf diesem Preis ist. Aus unserer bisherigen Erfahrtung wuerden wir schaetzen, dass ein geringer "Dollar-Aufschlag" enthalten ist, es aber kein Mondpreis ist). Gute Wohnung im Villenviertel mit allem drum und dran: 600 - 800 Dollar je Monat
Steuern und Abgaben gibt es kaum. 10% Einkommenssteuern wird nur in grossen Firmen erhoben. Auf Wasser erfolgt eine 2%ige Abgabe bzw. Gebuehr fuer Abwasser (einmal im Monat kommt jemand zum ablesen und Geld eintreiben
Noch ein interessantes Detail am Rande: die Haelfte des Hauses in dem wir wohnen steht zum Verkauf. Wir wohnen ja im dritten Stock - mit grosser Terasse (die eigentlich nur zur Haelfte zu uns gehoert), einem Schlafzimmer und einer Kochnische. Derselbe Grundriss existiert dann im zweiten Stock und im Erdgeschoss (=erster Stock). Dazwischen sind 2 kleine Zimmer mit niedriger Decke auf halber Treppenhoehe eingezogen.  Genau der gleiche Grundriss ist spiegelverkehrt auf der anderen Seite des Hauses vorhanden. Diese andere Haushaelfte steht zum Verkauf. Die Verkaeufer (unsere Vermieter) moechten fuer 40 tsd Dollar verkaufen, der Nachbar meint 30 tsd Dollar seien realistisch. Die Wahrheit wird also dazwischen liegen. Was wir noch nicht herausgefunden haben: welche Kosten beim Hauskauf drumherum anfallen und wie die ganze Buerokratie drumherum funktioniert. Eventuell muss sich einer meiner Mitarbeiter einen Schnurbart ankleben (oder abrasieren) und Inkognito als potentieller Kaeufer auftreten. An der Ausarbeitung dieses Planes arbeiten wir aber noch.


Disclaimer:
-          Wir gehen in einem High-End-Supermarkt einkaufen weil wir nicht handeln wollen & koennen...  Die Preise fuer Einheimische auf ihren Maerkten werden geringer sein.
-          Aufgefuehrt sind Dollar-Preise. Das heisst fuer die Umrechnung in Euro koennen noch mal ca. 25% runter gerechnet werden.


Mit dem Schuhe kaufen warten wir noch etwas

Maerkte sind hier in Hallen untergebracht

Maerkte: fuer uns nur Orte zum schauen und staunen. Zum Einkaufen gehen wir kleinlaut in den Supermarkt mit festen Preisen, Klimaanlage und gluecklichmachenden Euro-Importen

Freitag, 30. September 2011

so so Saigon

Saigon hatte bei mir den Beigeschmack vom verblassten aber erkennbaren Charme des 'Paris des Osten'. Und ich wollte eine verkitschte Mischung zwischen hochmodernen Glaspalaesten und hollywoodesken Opium-Tempeln , dekoriert mit Asiatisch Geheimnisvollen erleben. Hmm. Naja. Asiatisch Geheimnisvoll sind nur meine krausen Hirnwindungen, in denen sich Bilder und Vorstellungen aus 1001 Nacht, Shogun und der Tagesschaubericht aus Tokio vermischen...

Unter Schmerzen nehme ich also Abschied von meinen bluehenden Saigon-Fantasien und vergleiche lediglich Phnom Penh mit dem hier gesehenen. (Naja - so viel Saigon haben wir nicht gesehen. Wir sind hier lediglich im zentralen Distrikt unterwegs, im touristisch erschlossenem Mittelpunkt der Stadt. Der Reisefuehrer spricht von 7,1 Millionen Einwohner. Das heisst, die Stadt muss sich endlos ausdehnen und es wird gewisslich Slums und arme Stadtviertel geben.)

Aus Saigon Ausflug

- Der Verkehr ist hier wie dort erschlagend.
- Hier tragen alle, wirklich alle Mopad-Fahrer Helme. Da ist P.P weit von entfernt
- Saigon besitzt 628 Ampelanlagen (stand heute morgen in der Zeitung). Davon traeumt P.P. In beiden Staedten werden die Ampeln allerdings nicht so ganz ernst genommen.
Aus Saigon Ausflug

- Uns faellt erst hier auf, wie wenig Kleinwagen es in P.P. gibt. Dort sehen wir fast nur riesige Gelaendewagen und TukTuks. Hier gibt es die (gefuehlt) ganz normale Mischung zwischen grossen und kleinen Autos. Dafuer gibt es hier Taxis aber keine TukTuks. Hier gibt es noch sehr wenige Rikschas (nur von Touristen genutzt) - in P.P. gibt es noch ein paar Rikschas, die werden nur von Einheimischen genutzt.
- Hier gibt es die zentrale Enkaufsstrasse mit allen internationalen Mode-Labels und schicken Boutiquen. Die sind in P.P. noch lange nicht angekommen. Aber auch die zentrale Einkaufsstrasse in Saigon ist (noch) nicht gross und glamouroes. Die meisten Haeuser in dieser zentralen Strasse sind keine Augenweide. Aber dennoch sind die Strassenzuege hier insgesamt deutlich moderner und gepflegter.
- Es gibt hier einen oeffentlichen Nahverkehr. Busse fahren auf ihren Routen durch die Stadt. In Kambodscha gibt es keinen oeffentlichen Nahverkehr. Fuer die Ueberlandwege gibt es ein paar Bus-Unternehmen. Daneben gibt es kleine Laster, auf deren Ladeflaeche Bretter quer ueber die Seitenbegrenzung montiert sind. Auf diesen Brettern sitzen dann die Reisenden eng gedraengt. In Vietnam gibt es zudem Schienenverkehr. Hier fahren Zuege zwischen den Staedten (das gibt's in Kambodscha gar nicht).
- Wir sehen hier in Saigon-Zentrum mal wieder Geschaeftsleute im Anzug und mit Business-Kostuem sowie hochhackige Geschaeftsfrauen. Wir werden nicht so haeufig und nett angelaechelt wie in Phnom Penh Zentrum, hier sind offenischtlich einfach viel mehr Touristen unterwegs. Allerdings ist auch der Umgang im Verkehr hier viel ruppiger als in P.P. Wir tendieren also dazu, unsere Kleinst-Stichprobe zu verallgemeinern (und dem Reisefuehrer in diesem Punkt hinterher zu plappern): die Leute in Kambodscha erscheinen uns sehr viel freundlicher als in diesem ihrem Nachbarland.

Hapueh - ich hoere jetzt auf. Wer will das denn alles lesen? Eben.

Aus Saigon Ausflug
Stephan und ich sind auf jeden Fall erfolgreich in Saigon unterwegs. Tempel geguckt, koestlich gegessen, Vietnamesisch gekocht (Schulungsmassnahme fuer kommenden Kochsalon in Hamburg!)

Aus Saigon Ausflug

vom TaxiFahrer unglaublich entsetzlich uebers Ohr hauen lassen, einen entzueckenden Mofa-Helm fuer mein Hamburger Radfahren gekauft

Aus Saigon Ausflug

den Luxus im Hotelzimmer mit warmer Dusche genossen. Und bevor es morgen wieder zurueck nach Phnom Penh geht steht heute noch der Markt im Chinesenviertel an.
:-)


Und wer noch mehr Bilder anschauen moechte
einfach auf dieses Bild klicken:
Saigon Ausflug

Dienstag, 27. September 2011

Verdauungsspaziergang

Stephan und ich haben unsere vollen Baeuche in den Bus gehieft und haben uns nach Ho Chi Minh Stadt fahren lassen. Dort schauen und verdauen wir 3 Tage, bevor es wieder zurueck zu den (geigenuntermalten) wohltaetigen Buerostunden geht.

Aus 28. September 2011

Ho Chi Minh Stadt ist uebrigens vor langer Zeit von den Khmer gegruendet worden.

Und darf deswegen (laut Reisefuehrer) auch heute noch Saigon genannt werden.
:-)


Stephan und ich also fuer schnelle 4 Tage in Saigon. Unser Visum fuer Kambodscha muss verlaengert werden: unser erstes Touristenvisum laeuft schon am 5. Oktober wieder aus. Und eine Verlaengerung in Phnom Penh war nach Meinung unseres Chefs nicht moeglich. Wir sollten lieber fuer ein Kurztrip ausser Landes fahren. Aha - wer will da die Worte des Chefs anzweifeln?

Aus 28. September 2011


Bericht aus Saigon folgt. Aber mit diesen Bildern schon kurz die Antwort auf eine Frage, die im Vorfeld unserer Reise hochkam: wie ist das denn nun mit der Lateinischen Schrift und den Khmer-Schriftzeichen und den Strassenschildern.
Also. Zuerst: Strassenschilder gibt es ausgesprochen wenige. An den grossen zentralen Kreuzungen in Phnom Penh stehen Richtungs-Schilder (des Nachts aber nicht angeleuchtet). Diese Schilder sind in Khmer und in Lateinischer Schrift gehalten. Strassenschilder zur Verkehrsregelung (Einbahnstrassen o.ae.) gibt es sehr sehr (sehr) wenige. Strassenschilder mit Strassennamen hingegen gibt es haeufig. Und in jeder Strasse gibt es zahlreiche Haeuser, die auf ihren Geschaeftsschildern (oder mit Spraydosen auf die Wand gesachrieben) ihren Strassennamen und Hausnummer anzeigen - in 95% der Faelle auch in Lateinischer Schrift. Zusammen mit meinem unverzichtbaren Stadtplan koennen wir also in der Stadt nicht verloren gehen. Naja - soll heissen ich kann nicht verloren gehen und Stephan (mein Stadt-Scout) sollte mich nicht verlieren :-).

Im Fernseher werden die amerikanischen (oder eben anderssprachige)Filme in Khmer-Schrift synchronisiert. Die Lateinische Schrift wird in der Schule mit der 6ten oder 7ten Klasse gelehrt. Das heisst, dass ein merkbarer Anteil der Bevoelkerung die Lateinische Schrift nicht lernt. Aber das heisst eben auch, dass es fuer Auslaender voellig problemlos ist, sich ohne Khmer-Schriftkenntnis in Phnom Penh oder im Land zu bewegen.

So - und jetzt auf nach Saigon Downtown. Seidenkleider wollen gekauft und Luxus genossen werden. Das Pflichtprogramm haben wir schon hinter uns:

Aus 28. September 2011

Sonntag, 25. September 2011

Die Hungrigen Alten

Kurzer Statusbericht aus Phnom Penh:
Festlich.


Hier ist derzeit das Ahnenfest. Das Ganze geht zurueck auf eine Geschichte vom beruehmten Koenig @"*&nkh()#* (oder so aehnlich ausgesprochen). Der Gute Mann heorte des Nachts jammernde Stimmen und war um seinen Schlaf gebracht. Er befragte die weisen Maenner und bekam zur Antwort, dass das die Stimmen der ungluecklichen noch_nicht_Wiedergeborenen seien, die unterwegs seien und hungrig seien. Also gab der Koenig ihnen zu essen und konnte wieder schlafen. Oder so aehnlich. Zwischen meiner Version und der hier gelebten Tradition liegen wahrscheinlich WELTEN. Vor allen Dingen liegt eine enorm grosse Sprachbarriere dazwischen... Wie auch immer - es gab dann wohl zwischen Koenig und den weisen Priestern und den Geistern die Vereinbarung, dass die noch nicht Wiedergeborenen nur fuer kurze Zeit pro Jahr auf die Erde kommen und dafuer dann von den Nachfahren mit Hilfe der Priester verpflegt und gefuettert werden.

Und in diesem kurzen Zeitraum pro Jahr befinden wir uns gerade. Fuer genau 15 Tage weilen die Geister der Vorfahren in den Pagoden ihrer jeweiligen Heimat. Die Nachfahren haben die Pflicht, in diesen 15 Tagen mindestens einmal in die Pagode zu gehen und fuer ihre Ahnen zu opfern und Lebensmittel zu bringen. Die Moenche in den Pagoden essen das mitgebrachte Essen und durch die Speisung der Moenche werden die Ahnen satt. Und das bringt natuerlich Glueck und Wohlstand fuer das kommende Jahr. Am letzten Tag dieses Zeitraumes (das ist jetzt der kommende Dienstag) ist der grosse feierliche Abschluss dieses Festes. An dem Tag muss dann noch mal abschliessend in die Pagode gegangen werden und den Ahnen geopfert werden.

Das heisst das ganze Land ist in Bewegung - alle fahren in das Dorf und zur Pagode ihrer Heimat. Alle Pagoden und Buddha-Statuen sind festlich geschmueckt. Die letzten drei Tage dieses Zeitraumes sind Nationalfeiertage, Bueros und Banken haben geschlossen. Auf den Maerkten sind sogar einige Staende zu, wenn man genau hinschaut kann man erahnen, dass auf den Strassen etwas weniger los ist. (Naja.)

Stephan und ich bemuehen uns intensiv darum, auch bei diesem Fest eine West-Ost-Verbindung herzustellen und beide Welten miteinander zu verbinden. Da nehmen wir unsere Mission sehr sehr ernst! Das lokale Ahnen-fuettern mit leckeren und wohlgeschaetzten Dingen verbinden wir daher mit dem evangelisch lutherischen Ansatz, keine Priester fuer die Zwischenkommunikation einzusetzen. Wir essen also dieser Tage nicht nur fuer uns alleine. Nein, wir hoffen, dass die Ahnen durch uns satt und gluecklich werden. Und sollen wir ob dieser Mission karg und schlank essen, wo doch ALLE davon satt werden muessen? Eben.

Mahlzeit.

Freitag, 23. September 2011

Kommentare? Ja bitte! Aber wie?

Grosse Freude auf unserer Seite zu jedem Kommentar der eingeht! (!!)
GROSSE FREUDE !!

Grosser Verdruss auf meiner Seite, weil ich nach wie vor nicht richtig weiss, wie denn der sophisticated way zur Kommentierung funktioniert.

Aber folgende Notloesung funktioniert:
=>Am Ende eines jeden Blog-Eintrages ist die Moeglichkeit zur Kommentierung

=> Wenn sich das Feld "Kommentar veroeffentlichen" oeffnet bitte frohgemut schreiben und kommentieren. Wie gesagt - ich freue mich ueber jeden Kommentar und loesche sowieso diejenigen, die ich nicht verstehe ;-)

=> Und dann - wichtig - in dem Feld "Kommentar schreiben als" die letzte Option "Anonym" auswaehlen.

Manche Profis wissen mehr. Die erscheinen dann im Kommentar mit tollem Dreamteam-Namen. Naja, das Fussvolk sieht das neiderfuellt und schreibt halt anonym.

=> Vielleicht koennt Ihr ja Euren Namen in Klammern dazusetzen? So ganz unprofessionell - aber dennoch .. ..?..

Egal wie. Und falls ich es noch nicht gesagt habe: grosse Freude ueber Kommentare!

Donnerstag, 22. September 2011

Getuemmel auf der Terrasse

Heute Nacht hat der Gluecksgott uns 4 kleine braune Kugeln auf die Terrassse gelegt.
:-)

Stephan der alte Knoetterpott meint, es seien nur Katzenkoettel... ...

Hm. Wieder nix mit materialisiertem Glueck des Nachts auf unserer Terrasse.
Allerdings ist auch Stephans Ansatz nicht ganz schluessig: Wir sehen hier ausgesprochen wenig Katzen. Hunde gibt es ein paar. Die gehoeren dann offensichtlich zu dem Haus, vor dem sie herum stehen, laufen oder liegen. (Wir haben uebrigens noch keinen Hund an der Leine gesehen. Und so weit entfernt wie das Prinzip des spazieren gehens oder gar das Gehen nur zum Zwecke der Fortbewegung ist – so meilenweit entfernt vom Vorstellbaren ist das Hund-an-derLeine-ausfuehren. Stephan und ich ziehen die Blicke auf uns mit unserem zu Fuss gehen. Jemand mit Hund an der Leine wuerde hier wahrscheinlich zum Strassenauflauf gereichen.)

Katzen – um wieder auf die mysterioesen Kugeln auf unserer Terrasse zurueck zu kommen – Katzen sehen wir wenige. Und die wenigen die wir sehen sind klein und sehr (sehr) duenn. Und diese kleinen duennen Tiere kommen dann auch nicht auf einen zu, sondern ziehen ihren Weges.

Unsere vier zeigefingerlangen Geckos, mit denen wir unsere Terrasse teilen, fallen wahrscheinlich auch aus als Glueckskugelproduzenten aus.

Aus 13. September 2011

Wir haben in unseren zwei Wochen vor Ort drei monstergrosse Kakerlaken erledigt. („Wir haben“ ist allerdings ein Euphemismus: Grosswildjagd ist Maennersache – Stephan musste also mit dem grossen Kaliber ausruecken. Ich durfte mich mit zitternden Knien verstecken.)

Was gibt es noch fuer Moeglichkeiten? Fledermause fliegen hier des Nachts einige umehr. Aber auch die sind zu klein fuer unsere Terrassenkugeln. Ihre groesser Abart, die Flughunde, haengen im Park in den Baeumen:

Aus 13. September 2011

Nein – die sehe ich auch nicht des Nachts gezielt unsere Terrasse anfliegen.

Was gibt’s noch?
Aus 13. September 2011

Hm. Und dann haben wir noch Ameisen um uns herum. Furchtbar viele. Sobald wir nur den Zucker fuer einige Stunden offen herumstehen lassen bildet sich sofort eine Ameisenstrasse. Und im Zuckergefaess tummelt sich dann eine ganze Kolonnie kleiner schwarzer Tierchen. Die Ameisen sehen eher aus wie sich bewegende Punkte denn wie krabbelnde Insekten. Diese Hausameisen sind dann beim Putzen (oder nachdem der Zucker verschlossen wird) genauo schnell wieder weg wie sie gekommen sind. Ameisen gehoeren also zur Grundausstattung hier mit dazu. Ab und an laeuft im Buero so ein Tierchen ueber den Schreibtisch oder den Computerbildschirm. (Die Bueroameisen sind erstaunlicherweise hellbraun und eine Idee groesser als die Terassen- und Kuechenameisen. An den Bueroameisen kann man schon Beinchen und Koerper erkennen.) Mit versonnenem Laecheln und schmunzelnd ueber die Exotik dieses Anblicks zermatsche ich dann die Tierchen und tippe weiter.

Nein – bei aller Wunderlichkeit ueber das Kommen und Gehen der Ameisen – auch hier finden wir nicht die Erklaerung ueber unsere Terrassenkugeln.
Ich finde meine Theorie am schluessigsten:

Aus 13. September 2011

Das Unvermeidliche

Tja - das muss wohl sein. Die unvermeidlichen Tempelbilder von Angkor Wat. Was sein muss muss sein. Nich' wahr? Wer schon da war weiss wie beeindruckend das Ganze ist, wer noch nicht da war kennt die Bilder von Ruinen und Baeumen.

Aber ich bemuehe mich es hier kurz zu halten. Habe ein paar Bilder zusaetzlich in ein Picasa-Webalbum geladen. Wer will kann ja dorthin gehen. Wer das nicht will wird von uns nach unserer Heimkehr bei sich zu Hause besucht und mit 4 stuendiger Beamer-Bilder-Show terrorisiert. Inclusive der dazugehoerigen Audio-Tortur der lokalen 5-Ton-Musik. Vorgetragen von der Band der Versehrten. Die verkaufen naemlich auch ihre CDs... Also - entweder im Januar 5 Stunden mit wimmernder Versehrtenmusik oder jetzt hier:

Angkor Wat
(Doppelklick auf Bild oder Unterschrift "Angkor Wat")


Und weil's so schoen ist und manche meiner Leserinnen den Link zu anderen Seiten nicht so leicht finden (an dieser Stelle liebste Gruesse nach Echterdingen!) die schonesten Bilder direkt hier eingebunden:
Aus Angkor Wat
Aus Angkor Wat

Aus Angkor Wat
Habe etwas Sorge, dass Stephan in Hamburg seinen Arbeitplatz nicht mehr so attraktiv finden wird, wenn er jetzt rausfindet, wie schoen es ist, gefahren zu werden statt selber zu fahren. Oh oh ...

Aus Angkor Wat
Aus Angkor Wat

Aus Angkor Wat

Das Groessenvarhaeltnis ist uebrigens so:
Aus Angkor Wat



ok. ok - eins noch. das letzte. dann issich schluss:
Aus Angkor Wat