Spannende und haeufig gestellte Frage: ja was SIND denn nun unsere Aufgaben - was sollen wir den TUN? Unsere GUTEN TATEN (Achtung: Geigenmusik im Hintergrund, grosse lachende Kinderaugen, weichgezeichnete Landschaftsbilder- das ist das Bild, was jetzt bitte vor des Lesers geistigem Auge entsteht. Unsere GUTEN TATEN ..) wie sehen die denn aus.. ?
In Kuerze dargestellt:
- Stephan uebersetzt derzeit Patenschaftberichte. Aus Deutschland werden hier 70 Kinder mit Geldern bedacht, die ihnen Schulausbildung und spaeter eine Berufsausbildung (Kosmetikerin, Lehrer, Handwerker o.ae.) ermoeglichen soll. Der Chef des Ganzen hier (Herr Heng) besucht jede Familie ein- bis zwei mal pro Halbjahr und ueberreicht das Patenschaftsgeld. Und fragt nach Fortschritten bzw. laesst sich zeigen, dass das Patenschaftsgeld auch wirklich den Kindern zugute kommt. Ueber diese Besuche macht er kurze Berichte, die dann an die Patenschaftgeber versendet werden. Herr Heng verfasst diese Berichte in Deutsch (fuer die deutschen Spender) - moechte aber die Arbeit kuenftig an einen Mitarbeiter delegieren koennen, der die Berichte auch in Englsich (der allgemeinen Verkehrs- und Buerosprache hier) lesen und (kuenftig) verfassen soll.
- Dann liest Stephan derzeit englische Vortraege und Briefe fuer Herrn Heng Korrektur, da ist Hilfe hochwillkommen.
- Ich beschaeftige mich derzeit mit Microsoft Access - ich moechte gerne eine Datenbank zu dem ganzen Patnschaftsumfeld aufbauen. Derzeit sind auf (gefuehlt) 10 Rechnern ueberall irgendwelche Dokumente und Dateien abgelegt. Die wuerde ich gerne mal zusammenfuegen.
- Unsere "echten" Aufgaben sollen dann in den naechsten Tagen angegangen werden. Wir sollen ein Konzept erarbeiten, wie das Schulungszentrum von COMPED(in dem derzeit eine Huehner- und Fischzucht aufgezogen wird) zur Zusatzausbildung fuer andere Lehrstaetten eingesetzt werden kann.
- Und wir sollen uns mit den Finanzen auseinandersetzen: was kostet der Aufbau einer Huehnerzucht, was muss den kuenftigen Kleinbauern an Finanzausstattung mitgegeben werden, in welcher Hoehe muessen Gelder fuer den Schulbetrieb und die Ausgruendungen acquiriert werden.
Und dafuer also begeben wir uns derzeit ins Buero.
Das im uebrigen wie folgt ausschaut:
Von Stephans Platz aus betrachtet sieht der Blick nach draussen wie folgt aus:
Auch eine schoene neue Unbekannt: vor der Tuer werden hier IMMER die Schuhe (das sind zu 90% Flip-Flops) ausgezogen. Das gilt selbstverstaendlich fuer Tempel, das gilt sowieso fuer Wohnungen und das gilt eben auch fuers Buero. Es werden die Schuhe ausgezogen. Wir laufen hier drinnen im Buero barfuss. Bueroboten (mit Unterlagen oder Computerzubehoer) kommen z.B. auf Socken ins Buero, eine andere Kollegin hat ein Paar Indoor-FlipFlops am Schreibtisch stehen, ansonsten aber laeuft der Rest der Mannschaft (8 Leute) barfuss.
:-)
Buerozeiten hier im COMPED-Office sind uebrigens von 8 Uhr morgens bis 12 Uhr Mittags, dann wieder von 14 bis 18 Uhr. Von Mo bis Fr macht das nach Adam Riese 40 Stunden pro Woche. Ja Himmelhilf - das bin ich Teilzeitkraft mit meinen lieb-gewohnten 30 Wochenarbeitsstunden nicht mehr gewohnt! Und ein puenktliches Anfangen des Morgens um 8 ist auch nicht das, wofuer ich in meinem Heimat-Buero uebermaessig bekannt bin... Morgens beim Aufstehen (6:30 Uhr) bemuehe ich mich daher besonders intensiv, etwas von den Geigenklaengen zu hoeren, die die GUTEN TATEN begleiten. Meist hoere ich dann aber nur das Getoetter von Stephan, das sich um Urlaub, fruehes Aufstehen und mangelnde Kompatibilitaet dieser beiden Konzepte dreht. Leider setzt auch in diesen Momenten kein Geigenklang ein.
Und ein letztes Bild - nein, nicht aus dem Buero.
Das Bild wurde jetzt am Wochenende aufgenommen, als uns Herr Heng mit aufs Land genommen hat. Dort (bzw. bei dem Nachbarn unten im Haus) habe ich dieses Bild geknipst - und es zeigt den Chef vom Ganzen (Herrn Heng) in vollkommen angemessener Chef-Position:
Mittwoch, 14. September 2011
Grobe Fehlplanung an hoechster Stelle
Als erste Aufgabe unseres Buero-Jobs stand im Uebringen die Besichtigung des Koenigspalastes an. Im Gegensatz zu den offiziellen und oeffentlichen Bueroraeumen haengt in unserem Buero kein Bild der Koenigsfamile. Wohl deswegen durften wir am ersten Tag erst mal eine Vor-Ort-Besichtigung machen. Weder Herr und Frau Koenig noch ihr Sohn kamen vorbei um uns persoenlich zu begruessen. Kann mir das nur durch Fehlplanung an hoeschster Stelle der koeniglichen Buero-Terminplaner erklaeren.
Wir haben dann eben mit koeniglicher Entourage fraternisiert.
Selbst Koenigs haben staubige Ecken in ihren Hinterhofs-Fluchten. Das relativiert doch die Unordnung in unserem Kaemmerchen daheim - oder?
Fazit vom ersten Sightseeing-Ausflug: wir blicken freudig gespannt auf das, was da noch kommen mag
Wir haben dann eben mit koeniglicher Entourage fraternisiert.
| Aus 13. September 2011 |
Selbst Koenigs haben staubige Ecken in ihren Hinterhofs-Fluchten. Das relativiert doch die Unordnung in unserem Kaemmerchen daheim - oder?
| Aus weit weg 2nd choice |
Fazit vom ersten Sightseeing-Ausflug: wir blicken freudig gespannt auf das, was da noch kommen mag
| Aus weit weg 2nd choice |
Sonntag, 11. September 2011
Strassenverkehr
Fuer mich hat inzwischen der Begriff "Strassenverkehr" eine sehr heimelige Note bekommen. Strassenverkehr - das weckt doch Assoziationen wie Verkehrsordnung, (ORDNUNG), Einbahnstrasse (EINbahn) oder Vorfahrtsregelung (REGELUNG). Ich fange an das schoene Kindergartenlied zu summen: Schau rechts, Schau links, Schau geradeaus, Dann kommst Du sicher Wohl nach Haus. Hat uns Frau Sommer vom Kindergarten schon so beigebracht. Jawoll.
Hier musesste das Lied heissen: Schaue jederzeit umd immer permanent herum, bleib auf Deiner Seite, dann kommst' vielleicht nicht um.
Melodisch muesste dieses Lied unterlegt werden mit wimmernden Geigentoenen oder wahlweise knatternden Motoren und Hupen.
Im Strassenverkehr hier gilt nur eine einzige Regel: keinen Anderen umfahren. Der Rest ist Verhandlungssache. Links abbiegen als Mopedfahrer geht wie folgt: rechtzeitig vor dem Linksabbiegen begibt man sich hupend auf die Mitte der Strasse und schlaengelt sich dann (immer noch hupend!) langsam durch den Gegenverkahr auf die linke Strassenseite. Dann kommt die Abzweigung, man biegt links ab und schlaengelt sich dann (wie? hupend natuerlich) wieder durch den Gegenverkehr auf die richtige Seite der Strasse. Ist man dann wieder auf der richtigen Fahrbahnseite angekommen ist das Abbiegen geschafft. Als Fussgaenger (es gibt kaum welche ..) muss man also beim Ueberqueren der Strasse immer und an jedem Punkt des Ueberquerens nach links UND rechts schauen. Mopeds koennen immer und ueberall sein.
Als Autofahrer bleibt man zwar (meist) auf der richtigen Seite der Strasse, links abbiegen aber ist ein Abenteuer. Auf eine Luecke im Verkehr warten ist nutzlos – es gibt keine. Es ist also eher ein langsames Vortasten (wie? hupend natuerlich) und stueckchenweises Vortasten.
Tuk-Tuk-Fahrer sind nicht zum Spass unterwegs: sie haben Kundschaft und jeder Meter kostet Benzin. Es wird der kuerzeste Weg gesucht. Also nicht hinsichtlich des Grossen Gesamtweges. Strassenfindungsprobleme gibt es auch hier reichlich. Aber um in die richtige Richtung zu kommen oder JETZT UND SOFORT links an den Strassenraad zu kommen - dafuer wird kein Benzin verschwendet. Die Hupe oeffnet hier kleine Luecken im Raum-Zeit-Gefuege und Fahrer und Gefaehrt faedeln sich durch den entgegenkommenden Malstrom.
Jedoch – so langsam fange ich an das System zu verstehen. Schon in Kuerze werde ich bestmmt meine Augen offen halten koennen, wenn ich (im Auto hinten sitzend) links mit abbiege.
Klar ist aber auch: Fuer den deutschen geregelten Verkehr werde ich dann verloren sein ….
Ruhiger Sonntagsverkehr auf den Strassen in Phnom Penh:
Freitag Mittag - wir ruesten langsam auf fuer den Berufsverkehr:
Donnerstag 17:30 Uhr. Primetime auf den Strassen...
Hier musesste das Lied heissen: Schaue jederzeit umd immer permanent herum, bleib auf Deiner Seite, dann kommst' vielleicht nicht um.
Melodisch muesste dieses Lied unterlegt werden mit wimmernden Geigentoenen oder wahlweise knatternden Motoren und Hupen.
Im Strassenverkehr hier gilt nur eine einzige Regel: keinen Anderen umfahren. Der Rest ist Verhandlungssache. Links abbiegen als Mopedfahrer geht wie folgt: rechtzeitig vor dem Linksabbiegen begibt man sich hupend auf die Mitte der Strasse und schlaengelt sich dann (immer noch hupend!) langsam durch den Gegenverkahr auf die linke Strassenseite. Dann kommt die Abzweigung, man biegt links ab und schlaengelt sich dann (wie? hupend natuerlich) wieder durch den Gegenverkehr auf die richtige Seite der Strasse. Ist man dann wieder auf der richtigen Fahrbahnseite angekommen ist das Abbiegen geschafft. Als Fussgaenger (es gibt kaum welche ..) muss man also beim Ueberqueren der Strasse immer und an jedem Punkt des Ueberquerens nach links UND rechts schauen. Mopeds koennen immer und ueberall sein.
Als Autofahrer bleibt man zwar (meist) auf der richtigen Seite der Strasse, links abbiegen aber ist ein Abenteuer. Auf eine Luecke im Verkehr warten ist nutzlos – es gibt keine. Es ist also eher ein langsames Vortasten (wie? hupend natuerlich) und stueckchenweises Vortasten.
Tuk-Tuk-Fahrer sind nicht zum Spass unterwegs: sie haben Kundschaft und jeder Meter kostet Benzin. Es wird der kuerzeste Weg gesucht. Also nicht hinsichtlich des Grossen Gesamtweges. Strassenfindungsprobleme gibt es auch hier reichlich. Aber um in die richtige Richtung zu kommen oder JETZT UND SOFORT links an den Strassenraad zu kommen - dafuer wird kein Benzin verschwendet. Die Hupe oeffnet hier kleine Luecken im Raum-Zeit-Gefuege und Fahrer und Gefaehrt faedeln sich durch den entgegenkommenden Malstrom.
Jedoch – so langsam fange ich an das System zu verstehen. Schon in Kuerze werde ich bestmmt meine Augen offen halten koennen, wenn ich (im Auto hinten sitzend) links mit abbiege.
Klar ist aber auch: Fuer den deutschen geregelten Verkehr werde ich dann verloren sein ….
Ruhiger Sonntagsverkehr auf den Strassen in Phnom Penh:
| Aus Wilcke Weilt Weit Weg |
Freitag Mittag - wir ruesten langsam auf fuer den Berufsverkehr:
| Aus Wilcke Weilt Weit Weg |
Donnerstag 17:30 Uhr. Primetime auf den Strassen...
| Aus Wilcke Weilt Weit Weg |
Samstag, 10. September 2011
Frau S. aus B. fragt
Stichwort Muecken: Wie ist es denn mit Muecken bei Dir? Die sind doch bestimmt viel zahlreicher und hemmungsloser als bei uns, oder? Ich denke mir, dass die sich ueber Autan nur koestlich amuesieren und ohne Moskitonetz nachts gar nichts geht.
=> Zu unserem grossem Erstaunen: keine Muecken, keine Moskitos. Einzig moegliche Erklaerung: jegliches Kleinleben ist schon lange in den Autoabgasen erstickt und zu Tode gekommen. Phnom Penh ist Malariafreies Gebiet. Wie wir jetzt wissen nicht ob der vorsorglichen Gesundheitsprophylaxe der benevolenten Stadtverwaltung sondern durch konsequentes ausschuetten Tonnen und Tonnen und Tonnen von Mofa-Abgasen zu jeder Zeit an jedem Ort.
Stichwort Sprche: Wie klappt es mit der Sprache? Kommst Du im Buero erst mal gut mit Englisch durch? Sonst auch? Oder hast Du nochmal Khmer wiederholt?
=> Umgangssprache mit uns ist bruechiges Englisch. Bisher findet sich in jedem Laden auf Suchen und Rufen eine Person, die irgendwie Englisch radebrecht. Im Buero ist es eine Mischung aus Englisch und Deutsch. Meine umfangreichen Khmer-Kenntnisse (ïch haisen Annette, ich kmme aus xxvbhc doitttschnd) versteht nicht jeder. Keine Ahnung warum nicht.
Stichwort betteln: Wie reagieren die Menschen dort auf unsereinen? Gibt es dort auch so Kindergruppen, die bettelnd um einen herumlaufen, sobald man auf der Straße ist? Wirst Du von Haendlern belagert?
=> Bisher nur angenehme Erfahrungen. Wir werden auf Schritt und Tritt angesprochen, ob wir nicht Mofa oder Tuk-Tuk anheuern wollen. Das wird uns als freundliche Frage entgegengerufen. Wir laecheln und sagen No Thanks und das war's. Kinder lachen uns an bzw staunen Stephan an - und wenn sie sich trauen rufen sie "helllooo!!". Total nett.
Stichwort Kleidung:Wie ist es mit dem Kleidungsstil? Kannst Du einfach tragen, was Du moechtest oder sieht man es lieber, wenn man sich den dortigen Gepflogenheiten anpasst?
=> Bin noch nicht lang genug hier um einschatzen zu koenne,was "man" gerne haette. Gehe aber davon aus, dass wir hier von einem gehoerigen Exoten-Status profitieren... Davon mal abgesehen: habe ich in unserer Strasse bisher auf offener Strasse gerade mal eine (!) Frau gesehen mit unbedeckten Knien und noch keine (!!) mit unbedeckten Schultern. Das steckt den Rahmen klar ab.
Obwohl - moment mal. Gehe davon aus, dass ein Minkleid mit Spagetti-Traegern an mir vollkommen unsichtbar bleibt, solange Stepahn mit seinen 5 Ohrringen und 3 Tagesbart neben mir laeuft. Das zieht alle Blicke magnetisch an. Es ist wahrscheinlich unerheblich, was ich daneben trage...
Stichwort Wahnsinn: Und wie kommt Stephan mit all dem dort zurecht?
=> Er pflegt sein Hitzewahndelirium. Also kaum zu unterscheiden von seinem normalen Habitus. Und ich liebe das. Verrueckt.
(er)
(nicht ich)
=> Zu unserem grossem Erstaunen: keine Muecken, keine Moskitos. Einzig moegliche Erklaerung: jegliches Kleinleben ist schon lange in den Autoabgasen erstickt und zu Tode gekommen. Phnom Penh ist Malariafreies Gebiet. Wie wir jetzt wissen nicht ob der vorsorglichen Gesundheitsprophylaxe der benevolenten Stadtverwaltung sondern durch konsequentes ausschuetten Tonnen und Tonnen und Tonnen von Mofa-Abgasen zu jeder Zeit an jedem Ort.
Stichwort Sprche: Wie klappt es mit der Sprache? Kommst Du im Buero erst mal gut mit Englisch durch? Sonst auch? Oder hast Du nochmal Khmer wiederholt?
=> Umgangssprache mit uns ist bruechiges Englisch. Bisher findet sich in jedem Laden auf Suchen und Rufen eine Person, die irgendwie Englisch radebrecht. Im Buero ist es eine Mischung aus Englisch und Deutsch. Meine umfangreichen Khmer-Kenntnisse (ïch haisen Annette, ich kmme aus xxvbhc doitttschnd) versteht nicht jeder. Keine Ahnung warum nicht.
Stichwort betteln: Wie reagieren die Menschen dort auf unsereinen? Gibt es dort auch so Kindergruppen, die bettelnd um einen herumlaufen, sobald man auf der Straße ist? Wirst Du von Haendlern belagert?
=> Bisher nur angenehme Erfahrungen. Wir werden auf Schritt und Tritt angesprochen, ob wir nicht Mofa oder Tuk-Tuk anheuern wollen. Das wird uns als freundliche Frage entgegengerufen. Wir laecheln und sagen No Thanks und das war's. Kinder lachen uns an bzw staunen Stephan an - und wenn sie sich trauen rufen sie "helllooo!!". Total nett.
Stichwort Kleidung:Wie ist es mit dem Kleidungsstil? Kannst Du einfach tragen, was Du moechtest oder sieht man es lieber, wenn man sich den dortigen Gepflogenheiten anpasst?
=> Bin noch nicht lang genug hier um einschatzen zu koenne,was "man" gerne haette. Gehe aber davon aus, dass wir hier von einem gehoerigen Exoten-Status profitieren... Davon mal abgesehen: habe ich in unserer Strasse bisher auf offener Strasse gerade mal eine (!) Frau gesehen mit unbedeckten Knien und noch keine (!!) mit unbedeckten Schultern. Das steckt den Rahmen klar ab.
Obwohl - moment mal. Gehe davon aus, dass ein Minkleid mit Spagetti-Traegern an mir vollkommen unsichtbar bleibt, solange Stepahn mit seinen 5 Ohrringen und 3 Tagesbart neben mir laeuft. Das zieht alle Blicke magnetisch an. Es ist wahrscheinlich unerheblich, was ich daneben trage...
Stichwort Wahnsinn: Und wie kommt Stephan mit all dem dort zurecht?
=> Er pflegt sein Hitzewahndelirium. Also kaum zu unterscheiden von seinem normalen Habitus. Und ich liebe das. Verrueckt.
(er)
(nicht ich)
Donnerstag, 8. September 2011
Wohnen in Phnom Penh
Wir wurden ja gewarnt: 250 US-Dollar für eine Wohnung in Phnom Penh - das sei ja ungewöhnlich günstig. Wir sollen nicht so viel erwarten.
Oha.
Ok.
Oh je.
Was würde uns erwarten?
:-)
Es erwartete uns der dritte Stock eines Hauses direkt gegenüber des Gemüse-Grossmarktes. Wir haben ein geradezu langweilig normales Bad, eine Kochgelegenheit, ein klimatisiertes Schlafzimmer (so wie wir in Hamburg die Miete 'warm' bezahlen mit Heizung incl. so zahlen wir hier die Miete 'kalt' mit Klimaanlange incl.) sowie eine fantastische Terrasse. Mit Blick auf das pralle Leben.
Oha.
Ok.
Oh je.
Was würde uns erwarten?
:-)
Es erwartete uns der dritte Stock eines Hauses direkt gegenüber des Gemüse-Grossmarktes. Wir haben ein geradezu langweilig normales Bad, eine Kochgelegenheit, ein klimatisiertes Schlafzimmer (so wie wir in Hamburg die Miete 'warm' bezahlen mit Heizung incl. so zahlen wir hier die Miete 'kalt' mit Klimaanlange incl.) sowie eine fantastische Terrasse. Mit Blick auf das pralle Leben.
| Aus Wilcke Weilt Weit Weg |
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Sonntag, 4. September 2011
Super Plan
.. also ... Dollars sind getauscht, Unterhaltungslektüre steht bereit - es kann losgehen.. ! Wir lassen Beate glauben, dass die Tür zu ihrem Gästezimmer klemmt und bleiben einfach 3 Monate hier. Der Pizza-Mann nimmt hoffentlich unsere Traveller-Cheques. Und wir stellen zwischendurch die Bilder aus dem Reiseführer hier in den Blog. .. müsste doch gehen .. oder?! Super Plan ...
anstrengende Reisevorbereitungen in Beates Brombeer-Refugium. Wunderbar!
| Aus Wilcke Weilt Weit Weg |
anstrengende Reisevorbereitungen in Beates Brombeer-Refugium. Wunderbar!
Donnerstag, 18. August 2011
Noch 17 Tage
| Aus Wilcke Weilt Weit Weg |
Stephan testet schon mal die Notfallapotheke.
Angesichts unserer Impfungen gegen Kinderlähmung, Diphterie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten, Hepatitis A, Hepatitis B, Japanische Enzephalitis sowie Typhus rechne ich dieses Jahr mit einer persönlichen Weihnachtskarte von der Deutschen Pharmaindustrie.
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